Kunst, Kultur & Tradition

ISBN: 978-3-7059-0334-0
2. Aufl., 13,5 x 21 cm, 260 Seiten, brosch.

Autorin

Blut in meinem Kopf

Drei Jahre Lebensbewältigung nach Hirnblutung und Schlaganfall

Im Alter von 55 Jahren erleidet die Autorin plötzlich eine Hirnblutung und infolge dieser mehrere Schlaganfälle. Als eine von jährlich ca. 24.000 betroffenen Schlaganfallpatienten in Österreich verändert sich das Leben der Betroffenen von Grund auf und sie versucht aus der anfangs tiefen Verzweiflung und Hilflosigkeit einen neuen Weg für sich zu finden.
Es geht um die Schilderung des Initialereignisses aus der Sicht der Betroffenen und der ihres nächsten Angehörigen. Berichtet wird über Diagnosen, durchgeführte Behandlungen und Rehabilitationen, über veränderte Abläufe im Alltag und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Betroffene Leser und ihre Angehörigen können Vergleiche ziehen, Interessierten wird Einblick über plötzlich veränderte Lebensstrukturen geboten.
Ein großes Thema stellen Träume während des künstlichen Tiefschlafes dar und der Versuch, Inhalt und Aussage in Bezug zur Realität zu erklären.
Schonungslos wird die schmerzliche Konfrontation mit plötzlicher Behinderung aufgezeigt, wenn banale Abläufe zur Herausforderung werden. Einher geht die Suche nach der Mitte, nach dem Sinn in dieser von Grund auf veränderten Lebensstruktur.
Neben der Bitterkeit über unsensible Ausgliederung aus dem Arbeitsprozess, der beschwerlichen Bürokratie für Therapiebewilligungen, gibt es viele schöne ­Momente, die Mut machen, das verletzte Selbstwertgefühl wieder zu stabilisieren und aufzeigen, dass ein Leben auch mit körperlicher Behinderung durchaus lebenswert sein kann!
Mutig in die neue Zeit!

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Rezension:

Mehrere Schlaganfälle treffen die 55-jährige Berta Steiner, nachdem sie eine Hirnblutung erlitten hat. Ihr Leben verändert sich von Grund auf. Sie sucht einen Weg aus der tiefen Verzweiflung und Hilflosigkeit, unter der sie anfangs leidet. In ihrem Buch schildert die Österreicherin das lebensverändernde Ereignis aus ihrer und der Sicht ihrer Angehörigen. Sie berichtet über Diagnosen, Therapien und Rehabilitation, über ihren veränderten Alltag und ihre Beziehungen.
Ein großes Thema ist außerdem das Traumerlebnis im künstlichen Tiefschlaf sowie der Versuch, Inhalt und Aussage mit der Realität zu verknüpfen. Das Buch zeigt die unsensible Ausgliederung aus der Arbeitswelt, die Mühen der Bürokratie; leitet den Blick aber auch auf die schönen Momente, die Mut machen, das verletzte Selbstwert-
gefühl stabilisieren und zeigen, dass auch ein Leben mit Behinderung lebenswert sein kann. (In: not 1/2016, S. 48)

Preis: € 15,00
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