Kunst & Lifestyle

ISBN: 978-3-7059-0119-3
22,5 x 26,5 cm; 296 Seiten; ca. 200 teils farbige Abb.; geb.

Eine Rose und ich

Josef Fink – Sein Vermächtnis

In 40 Jahren Kunstszene in Graz und im Dialog zwischen Kunst und Kirche betätigte er sich u. a. als Maler, Lyriker, Autor, Kunstkritiker und Kulturvermittler. Wegen der zahlreichen Bilder, Erzählungen, Liebesgedichte und Meditationen wird man öfters zu diesem Buch greifen.
"Eine Rose und ich", Untertitel eines Selbstporträts des jungen Josef Fink, könnte als Buchtitel irritieren. Wer eine romantische Lebensbeschreibung des mit 58 Jahren verstorbenen Rektors des Kulturzentrums bei den Minoriten in Graz erwartet, wird sich enttäuscht sehen.
Der Autor des Buches, selbst kunstversierter Theologe, war vier Jahrzehnte mit Josef Fink befreundet und sammelte dessen Werke und die Dokumentationen über ihn. Im Buch ging er ausführlich auf das rastlose Wirken dieses außerordentlich und vielseitig begabten Priesters, Autors und Malers ein, der "wie ein Halbnomade" auch bei heftigstem Gegenwind zielstrebig seinen Weg verfolgte. Was man sich vor allem in Graz an moderner sakraler Kunst, einschließlich der Beiträge von Josef Fink, nicht entgehen lassen sollte und was er zum Dialog zwischen Kunst und Kirche beitrug, behandelt ein weiterer Schwerpunkt. Informationen über Aufbrüche in der Kunstszene seit den Sechzigerjahren helfen verstehen, weshalb sich Graz zu Recht 2003 als Kulturhauptstadt Europas präsentieren kann.
Nicht zuletzt laden die rund 200 Bilder und zahlreichen Begleittexte, Erzählungen, Liebesgedichte und Meditationen dazu ein, in ruhigen Minuten dieses Buch öfters zur Hand zu nehmen.

Siehe auch: Gott im Alltag – Auf Sendung – Gott ist jung – Zwischen allen Stühlen

Bilder von Josef Fink finden Sie unter http://www.joseffink.at

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Rezensionen:

Dem Priester, Lyriker, Schriftsteller, Maler und Grafiker Josef Fink hat der Grazer Buchautor Dr. Karl Pauritsch ein reich illustriertes, vorzüglich geschriebenes und gestaltetes Buch gewidmet, das, wie Bischof Dr. Egon Kapellari im Geleitwort schreibt, beitragen möge, die Persönlichkeit und das Werk Finks im Gedächtnis vieler zu bewahren ... Auf 295 Seiten ist das vielfältige Leben des oststeirischen Bauernsohnes dargestellt, umfassende Anmerkungen und das Personenregister geben u. a. einen Überblick zu den Ausstellungen und den Reisen Josef Finks ... Der Vermittler zwischen Kunst und Kirche starb 58-jährig nach schwerem Leidensweg am 29. November 1999 ...
(steirische Berichte, Februar 2002, S. 45)


... ein neues Buch dokumentiert das rastlose Wirken dieses außerordentlich vielseitig begabten Priester, Malers, Lyrikers und „Halbnomaden“. ... Er war aufbrausend und sanft. Er verletzte und war verletzlich. Er kämpfte für seinen Glauben und gegen seine Zweifel. Er schrieb, malte und redete, weil er Gott damit Gehör verschaffen wollte ... Ein unbequemer Aufklärer war er und ein stiller Beter. Er lebte exzessiv. Doch als das Leiden ihn befiel, da fügte er sich ... „Eine Rose und ich“ ist das Porträt des 1999 verstorbenen Priesters, Künstlers und langjährigen Rektors des Kulturzentrums bei den Minoriten übertitelt, das der Grazer Theologe Karl Pauritsch verfasst hat. Der Autor, der mit Fink befreundet war und dessen Werke sammelte, will den reich bebilderten Band weniger als kunstkritische Monographie denn als „Lebensbeschreibung“ verstanden wissen, die mit vielen bisher unbekannten Grafiken, Liebesgedichten, Meditationen und Erzählungen aus der frühen Schaffensperiode dieses ruhelosen „Halbnomaden“ aufwartet ...
(Stefan Winkler in: Kleine Zeitung, 1. November 2001)


... Er war ein „Wilder“, als es die „Wilden“ noch nicht gab. Er war ein Asket und Schlemmer zugleich. Einer, der seinen eigenen Widerspruch hervorrief. Josef Fink: Maler, Dichter, Filmemacher; Seelsorger, Künstlerbeschützer; Diskutant voller Ingrimm; Freund des Schönen und Es-in-Frage-Steller. Ein Phänomen.
Karl Pauritsch ..., mit der Bürde bedacht, des Freundes künstlerischen Nachlass zu verwalten, arbeitet das ausufernde Œuvre des ... viel zu früh Dahingegangenen in Buchform auf. „Eine Rose und ich. Josef Fink - Sein Vermächtnis“ heißt das reich bebilderte, bei Weishaupt erschienene Kompendium ... Kurz: Ein Buch, das einen um Konsens Ringenden sowohl in seiner Ohnmacht als auch in den persönlichen Tripumphen zeigt ...
(Kronen Zeitung, 8. Dezember 2001)


... Einen breiten Einblick in seine Gedanken, künstlerischen und kulturpolitischen Absichten sowie sein literarisches und bildnerisches Frühwerk bietet der von seinem Freund Dr. Karl Pauritsch verfasste Bildband „Eine Rose und ich“, ... das der Linzer Kunstexperte Prof. G. Rombold als „notwendiges Buch“ bezeichnet, „damit Josef Fink nicht in Vergessenheit gerät“ und seine Nachfolger wichtige Anstöße erhalten. Der kunstversierte Theologe Pauritsch zeichnet in dieser Dokumentation Josef Fink als außerordentlich und vielseitig begabten Priester, Autor und Maler ... Dabei erinnert er mit der Dokumentation von Finks Beiträgen zur modernen sakralen Kunst an den Part, den Fink zum Dialog zwischen Kirche und Kunst leistete ...
(Nachrichten der Diözese Graz-Seckau, 11. Dezember 2001)


... „In der Kunstszene ein Ärgernis, weil er religiös war, den Religiösen ein Problem, weil er als Künstler manche Dinge anders sah.“ (Kurt Wimmer)
Unter dem Titel „Eine Rose und ich“ ... erschien eine umfangreiche Bilddokumentation von Dr. Karl Pauritsch ...
Informativ vor allem im Hinblick auf Graz als Kulturhauptstadt 2003 ist die ausführliche Darstellung der Grazer Kunstszenerie seit 1960. Eingehend wird auch Finks künstlerische Reifung in diesen vier Jahrzehnten gewürdigt. Das Besondere an diesem Werk aber sind über die genauen Recherchen bei Zeitzeugen und in den Medien hinaus die rund 200 Farb- und SW-Bilder und Fotos, wodurch Fink als exzellenter Zeichner und Druckgrafiker in Erinnerung gebracht wird. Es war dem Autor ein Anliegen, dass man dieses Buch öfters auch in ruhigen Minuten zur Hand nimmt. Deshalb sind den Bildern blockartig zahlreiche zum Teil noch unveröffentlichte Originaltexte von Fink, Erzählungen, Liebesgedichte und Mediationen zugeordnet ...
(kirche konkret, Nr. 11, November 2001)


... Zwei Jahre nach dem Tod des Priesters und Künstlers erschien eine umfagreiche Würdigung dieses außergewöhnlichen Menschen, der weit mehr als ein Künstler im Talar war ...
Eine Fülle von Abbildungen aus der ersten Zeit wird begleitet von lyrischen Texten aus der späten Zeit. Dadurch ergeben sich ganz besonders intensive Aussagen, über viele Seiten hin ist dieses Werk ein Meditationsbuch - wohl ganz im Sinne Josef Finks. Gleichzeitig liegt mit diesem Werk eine umfangreiche Dokumentation der steirischen Kunstszene vor ...
(Mariatrost im Gespräch, 4/2001)


180 Besucher bei einer Buchpräsentation sind auch für Gnas etwas Außergewöhnliches. Selbst wenn es sich dabei um einen der bekanntesten Söhne der Marktgemeinde, den vor zwei Jahren verstorbenen Josef Fink, drehte ... Der Titel des im Weishaupt Verlag erschienenen Buches mag auf den ersten Blick irritieren, ist doch im Buch nichts von einer romantischen Lebensbeschreibung zu finden. Fink-Freund Pauritsch gibt in dem 296 Seiten starken Werk einen Einblick in das breit angelegte Schaffen Finks ...
(Südoststeirer, Donnerstag, 22. November 2001)


... Wenn man eineinhalb Jahre an einem Buchprojekt gearbeitet und dabei viele Medienberichte und Zeitzeugen über die letzten vier Jahrzehnte steirischer Kulturgeschichte hinterfragt hat, wartet man als Autor nach der Veröffentlichung gespannt auf die ersten Reaktionen. „Eine Rose und ich“, so der Titel des Buches entsprechend einem Selbstporträt des jungen Theologen Josef Fink, umfasst immerhin 296 Seiten und die Reaktionen der ersten Leser und seitens der Medien waren dann erfreulicherweise sehr ermutigend. So brachte etwa die Kleine Zeitung zu Allerheiligen einen doppelseitigen Artikel, und zur ersten Buchpräsentation in Finks Heimatgemeinde Gnas kamen am 11. November gut 180 Besucher ...
(Sonntagsblatt, 25. November 2001)

Preis: € 34,90
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